Connemara

Connemara, eine Landschaft am Rande des Atlantiks und im Westen des County Galway gelegen, hat schon immer eine gewissen Anziehungskraft auf Besucher ausgeübt.

Hier ist Irland noch “ursprünglich” und hat viele Bilderbuchaspekte. Und über die N59 ist Connemara von Galway aus ganz einfach zu erreichen! Richtung Clifden und immer geradeaus.

Wer mit seinem Mietwagen in Irland aber nicht einfach stur auf der N59 weiterbrettern mag, biegt hinter Recess links auf die R341 ab, die an der Küste entlang nach Roundstone führt. In einer Art Naturhafen gelegen, ist der kleine Fischerort Roundstone Irlandromantik pur.

Auf Ihrer Fahrt nach Connemara erreichen Sie Roundstone. Suchen Sie sich einen Parkplatz und erforschen Sie den kleinen Ort zu Fuss. Was nicht besondere Navigationskünste erfordert, aber Dank des doch verwinkelten Layouts an der Küste nicht langweilig wird.

Am südlichen Ende des Ortes, erkennbar durch einen alten Turm, ist eine kleine Ansiedlung von Kunsthandwerkern zu finden, für viele Besucher die eigentliche Attraktion des Roundstone-Besuches. Hier findet man Gold- und Silberschmiede, Puppenmacher und Malachy. Malachy? Ja, der wohl bekannteste Bodhran Irlands hat hier sein Studio und man kann bei der Herstellung zusehen, in einem schallgeschützten Raum probetrommeln und im kleinen Café Malachys Lieblingspudding geniessen.

Der Besuch in dieser Enklave des traditionellen Handwerks ist ein “Muss” in Roundstone, auch ohne grosse Einkäufe. Im Sommer kann es allerdings auch recht voll sein, da hilft nur frühes oder sehr spätes Kommen.

Video: Connemara


Von Roundstone aus fährt man jetzt einfach weiter die R341, die einen in einem weiten Bogen zwischen dem Roundstone Bog und dem Meer nach Ballyconneely bringt, einem kleinen Nest im Nirgendwo, das jedoch einen wunderschönen Strand hat – Coral Strand Beach .

Weiter geht es durch Connemara, einige Kilometer weiter kommt man dann nach Ballynaboy, wo man das Alcock and Brown Memorial auf einer Hügelspitze entdecken kann. Dieses an ein Flugzeugleitwerk erinnernde Denkmal steht hier im Nichts zu Ehren der britsichen Flieger Alcock und Brown, die nach der ersten erfolgreichen Atlantiküberquerung hier in der Nähe der Zivilisation auf einem flachen Stück Erde landeten. Die Aussicht und vor allem der Blick nach Norden bei gutem Wetter sind atemberaubend, denn über einen Meeresarm hinweg kann man Clifden mit seinen charakteristischen Kirchtürmen ausmachen, unseren nächsten Haltepunkt.

Clifden liegt zwischen den “Twelve Pins” (Benna Beola auf Irisch) und dem Meer wie ein kleines Juwel im County Galway als “Hauptstadt” von Connemara bekannt, als Markort grossgeworden und heute die Basisstation für die meisten Besucher.

Dabei ist Clifden nicht wirklich alt. Erst 1812 gründete John d’Arcy die Stadt als zivilisatorischen Mittelpunkt in der nahezu gesetzlosen Einöde Connemaras.

Seine Versuche (und die seiner Nachfahren), Clifden zum kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Region zu machen, endeten mit dem Bankrott der Famile.

Der Ort selbst wurde erst so richtig wohlhabend, als das Geschäft mit dem Tourismus begann – heute dominieren nicht mehr die zwei konkurrierenden Türme der Hauptkirchen den Anblick der Innenstadt, sondern Werbeschilder, die den Besucher anlocken sollen.

Kleine Kunsthandwerk- und Souvenirläden dominieren das Geschäftsleben und rund um den “Square” tobt an wärmeren Tagen der Bär, denn zahlreiche Pubs und Restaurants bieten für die hungrigen Besuchermassen (vor allem flüssige) Nahrung an. Der lohnenswerteste Punkt in Clifden ist allerdings zweifelsohne die sogenannte “Sky Road”, die ab der Ortsmitte ausgeschildert ist und in einer teilweise atemberaubenden Schleife am Meer entlang durch die wildromantische Landschaft führt. Mit zur Romantik gehören die neogotischen Ruinen des von John d’Arcy erbauten Clifden Castle! Im Ort selbst lohnt auch noch ein Blick in das kleine Heimatmuseum.

Nächste Station einer Connemara Rundreise könnte dann Cleggan sein. Auf dem Weg dahin (von Clifden aus zweigt die Strasse links von der N59 ab) sollte man allerdings einen Abstecher auf Omey Island wagen. Diese Insel besitzt Templefeehan, eine in Ruinen liegende mittelalterliche Kirche, und den “Holy Well”, der ebenso St. Féichín geweiht ist. Der heilige Mann aus Cong soll hier im 7. Jahrhundert ein Kloster gegründet und gleichzeitig Irland von den letzten Heiden “befreit” haben. Die Anwohner haben jedoch auch heute noch einen Heidenspass bei Pferderennen am Strand. Übrigens kommt man nicht per Brücke oder Boot nach Omey, man muss einfach auf die Ebbe warten. Dann tauchen aus dem Wasser Schilder auf, oft malerisch mit Seetang behangen, die einem den sicheren Weg weisen. Bleiben Sie mit dem Auto in der Nähe der Schilder, nur dort ist der Meeresboden erfahrungsgemaess zuverlaessig tragfaehig.

Cleggan selbst wird dann der nächste Punkt, den man ansteuern sollte. Das kleine Fischerdorf erreicht man über Claddaghduff, wo früher angeblich jede Höhle in Meeresnähe dem einträglichen Schmuggelgeschäft diente. Am Ende der Strasse wartet dann mit Cleggan ein Bilderbuchhafen auf den Besucher, wo Pubs frische Meeresspezialitäten, Guinness und Musik servieren, wo noch immer Fischerboote zum kleinen Fang herausfahren und wo der Cleggan Hill (auf der gegenüberliegenden Seite der Cleggan Bay) einen zerstörten Martello Tower auf der Spitze und ein steinzeitliches Grab am Fuss des Berges aufweisen kann. Und aus dem kleinen Hafen von Cleggan fahren die Fähren nach Inishbofin – mindestens zwei Anbieter wagen nahezu gleichzeitig die Tour.

Die kleine Insel Inishbofin war schon immer etwas abseits gelegen – im 7. Jahrhundert steuerte sie etwa der Abt von Lindisfarne, St. Colman, als idealen Exilort an. Heute steuert man sie mit Booten von Cleggan aus an, eine relativ unspektakuläre und auch für absolute Landratten meist erträgliche Fahrt. Am besten ist es, eines der ersten Boote hin und das letzte Boot zurück zu nehmen – das Eiland, dessen Name übrigens “Insel der weissen Kuh” bedeutet, ist ein ideales Tagesausflugsziel.

Schon bei der Einfahrt in den Hafen spürt man den Mantel der Geschichte, rechts liegt eine Burgruine. Diese gehörte einst Don Bosco, aber nicht dem kirchlichen Wohltäter, sondern einem spanischen Piraten des 16. Jahrhunderts. Während seine Landsleute dabei waren, Mittelamerika zu erschliessen, konzentrierte sich dieser dynamische Unternehmer auf den “Celtic Tiger” der beginnenden Neuzeit, ging ein Joint Venture mit der nicht minder erfolgreichen Grace O’Malley ein und plünderte, was das Zeug hielt.

1653 wurde die Burg dann von Cromwells Armee erobert und schnell umgewidmet, denn den Puritanern erschien das Gemäuer als idealer Ort, katholische Priester einzulochen. Heute stehen noch die wesentlichen Teile der Burg, der Zahn der Zeit hat jedoch schon kräftig genagt und Wind wie Wellen haben das ihrige getan. Die intensive touristische Nutzung verbietet sich auch durch die Lage, denn was bei Ebbe wie ein mit etwas Geschick zu meisternder Weg aussieht, ist bei Flut unter Wasser – erkundigen Sie sich vor Expeditionen nach den Tiden! Der interessanteste Wanderweg führt vom Hafen links zunächst durch die dörfliche Idylle, die einige interessante Punkte aufweisen kann. Aufmerksamen Beobachtern entgehen die alten Seezeichen garantiert nicht, die wie gigantische Zipfelmützen aus Stein aufragen. Etwas mehr Glück gehört dazu, eine Mini-Sternwarte an einem Privathaus zu erblicken. Und mit absoluter Sicherheit wird man gelangweilten Schafen, total unbeeindruckten Hühnern und sehr freundlichen Hunden auf der Strasse begegnen.

Nach einiger Zeit ist dann aber Schluss mit der Zivilisation, der geteerte Weg endet, ein Feldweg beginnt und verläuft sich irgendwann nach einigen Gattern im Nichts. Ein Blick nach Westen zeigt die kleineren Inseln Inishshark und Inishgort, hinter ihnen kommt bis Amerika nichts mehr, nur noch Wasser. Rechts vom Weg ragt die höchste Erhebung der Insel satte 86 Meter in den Himmel. Und am Westende von Inishbofin fallen steile Klippen in den Atlantik ab. Da hier jede Art von Absperrung fehlt und sich eine dünne Rasenschicht manchmal, gerade so das Eigengewicht tragend, über den festen Grund hinaus erstreckt, ist definitiv Vorsicht angesagt. Der absolut unvergleichliche Ausblick entschädigt den Besucher jedoch auf jeden Fall!

Ein noch besserer Ausblick ist von der Spitze des Hügels zu haben, die auch eine Rundumsicht auf die Insel bietet. Und nach der Sie dann einfach entscheiden, wohin Sie als nächstes wandern – verlaufen können Sie sich jedenfalls nicht! Oder Sie nutzen schlicht einen der Sandstrände zum Entspannen. Und ein Tipp: Nehmen Sie Trinkwasser mit, denn abgesehen von der Siedlung rund um den Hafen ist die Zivilisation und daher auch die Abdeckung mit Supermärkten recht spärlich. Und Durst ist bekanntlich schlimmer als Heimweh!

Für den Urlauber mit mehr Zeit bietet Inishbofin auch Übernachtungsmöglichkeiten und Hausmannskost in einem Irish Pub, als Kulturprogramm ein kleines Museum und natürlich die Ruine einer mittelalterlichen Kirche, die auf St. Colmans alten Klostermauern stehen soll. Und … enorm viel Ruhe.

Wer absolut ausspannen will, sollte es sich hier vielleicht einige Tage bequem machen. Alle anderen kehren wieder mit der Abendfähre nach Cleggan zurück. Hier kann man dann in einen der unmittelbar am Hafen gelegenen Pubs einkehren und sich den Fang des Tages frisch zubereiten lassen.

Oder das bekannte Cleggan Seafood Chowder, eine cremige Fisch- und Muschelsuppe, geniessen. Lassen Sie sich einfach beraten, was gerade tagesaktuell zu empfehlen ist.

Weniger Meer hat man dann im Connemara National Park, der am besten über das Visitor Centre in Letterfreck erreichbar ist. Dieser vom Ozean sich bis zum 727 Meter hohen Gipfel des Benbaun erstreckende Park ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber, kann aber auch als “Zwischenstopp” für einen kürzeren Spaziergang dienen.

Insgesamt zweitausend Hektar sind geschützt, darunter vier der Twelve Pins, das Tal von Glanmore und der durchfliessende Polladirk, Moore, Seen, Wälder und Berglandschaften. Gelegentlich schleicht dann auch ein echtes, wildes Connemara Pony vorbei – die angeblich von den Schiffen der Spanischen Armada 1588 eingeschleppten und so von Araberpferden abstammenden Gesellen sind teilweise sehr zutraulich. Auf dem weitläufigen Gelände findet man auch zahlreiche menschliche Siedlungsspuren – Relikte landwirtschaftlicher Nutzung oder Grabhügel der Steinzeit.

Das von Mai bis Oktober geöffnete Visitor Centre in Letterfrack bietet hervorragende Informationen und kann als Start und Ziel von zwei guten, ausgeschilderten Rundwegen genutzt werden, die für eigentlich jeden Wanderer geeignet sind. Nur erfahrene Bergwanderer mit guter Ausrüstung sollten sich jedoch an den Aufstieg zum Benbaun machen!

Von Letterfrack aus kann man auch einen Ausflug auf die Renvyle Peninsula machen, eine vor allem durch Ferienhäuser und Caravanparks geprägte Urlaubsgegend, die jedoch einige schöne Seeblicke ermöglicht.

Typisch irisch sind das direkt am Meer gelegene Renvyle Castle im Nordwesten der Halbinsel sowie der kleine Ort Tully Cross. Bitte beachten Sie, dass die meisten Nebenstrassen hier in dieser Gegend Connemaras eng und nicht unbedingt im besten Zustand sind …

Wesentlich besser ist auf jeden Fall die N59, die direkt an der weltberühmten Kylemore Abbey vorbei führt. Wenn Sie in Connemara bislang keinem Reisebus begegnet sind, hier ist es dann endgültig so weit. Die am Kylemore Lough mit ihrer bekannten Märchenschloss-Optik gelegene Klosterschule für Mädchen ist das “Muss” überhaupt in dieser Gegend. Und dementsprechend oft sehr überlaufen.

Ursprünglich wurde das bescheidene neogotische Anwesen im 19. Jahrhundert durch den Industriellen Mitchell Henry als kleines Geschenk für seine Frau gebaut, komplett mit einer totalen Umgestaltung der Landschaft (Moore wurden trockengelegt und Wälder angepflanzt) und einem wunderbaren Garten. Aber das Glück währte nicht lang, denn sowohl Henrys Frau als auch Tochter starben und er verliess Kylemore … Die Zweitkarriere als Nonnenkloster begann mit dem deutschen Überfall auf Belgien 1914. Nonnen aus Ypres flüchteten vor dem Krieg und etablierten sich in Kylemore, dass fortan als Kylemore Abbey bekannt wurde. Ihren Lebensunterhalt bestritten die frommen Schwestern unter anderem mit einer elitären Mädchenschule, von der der Besucher aber nichts mitbekommt – man darf das Hauptgebäude selbst nicht betreten, wird eher in das Restaurant und den Craft Shop gebeten.

In letzterem verkaufen die Nonnen auch ihr eigenes Steingut, cremefarben und mit gemalten Fuchsien verziert. Eilige Besucher können beruhigt sein – die klassische Postkartenansicht der Abtei mit Spiegelung im See kann man vom Parkplatz aus “schiessen” und dann schon fünf Sekunden später weiterfahren. Angesichts der herrlichen Parkanlagen wäre das allerdings schade. 

Aber vielleicht wollen Sie ja noch den Katamaran zur Rundfahrt im Killary Harbour erreichen? Denn der einzige Fjord in Irland lädt nämlich so zur entspannten Besichtigung mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft ein. Das moderne Boot fährt den gesamten Fjord, der einen natürlichen Hafen bildet, auf und ab … unbedingt empfehlenswert und mit etwas Glück auch ein Erlebnis für die Freunde von Meeressäugern, denn ab und an kann man Delphinfamilien beobachten. Fast am Ende des Fjords, kurz vor der Mündung in den Atlantik, kann man an der Südseite eine kleine Siedlung ausmachen, einige Steinhäuser direkt an einem kleinen Hafen – dies ist unsere Geheimtipp für philososphische Backpacker, denn eines der Gebäude ist eine An-Oige-Jugendherberge und war zeitweise das Refugium von Wittgenstein … und gegenüber ragt der Berg Mweelrea beeindruckende 817 Meter in den Himmel.

Weniger philosophisch und mehr kommerziell geht es in Leenaun zu, dem kleinen Ort am Ostende des Killary Harbour. Unterhalb des Berges “Devilsmother” (immerhin 647 Meter hoch) – hier findet man ein kleines Museum zum Thema Schaf, Cafés und Pubs. Alles ziemlich touristisch ausgerichtet, von Tourbussen angesteuert, aber doch einen Halt zur Stärkung wert. Nach dem man sich entscheiden kann, wohin man als nächstes will.

Für Touristen mit Auto und etwas Mut, dies auch zu benutzen, empfehlen wir von hier aus eine Exkursion nach Cong … was zwar nicht in Connemara, sondern schon unmittelbar hinter der Grenze zum County Mayo liegt, aber dennoch eine Abrundung der besonderen Art sein kann.

Von Leenaun aus nimmt man am besten die R336 nach Maum, die einen durch das gebirgige und menschenverlassene Joyce Country führt. Von Maum aus kann man dann auf der R345 am Nordufer des Lough Corrib entlang nach Cong kommen. In diesem kleinen Ort drehte einst John Ford mit “The Duke” John Wayne und Maureen O’Hara das Irlandepos “The Quiet Man”, das zum Pflichtteil eines jeden irisch-amerikanischen Erziehungsprogramms gehört.

Nie war Irland “more oirish, begorrah” als in dieser Schnulze. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen in Cong Referenzen zu dem Film an jeder Ecke begegnen … und natürlich Besucher aus den USA. In Massen. Das sollte Sie jedoch nicht davon abhalten dem kleinen Ort einen Besuch abzustatten.

In der Nähe der Hauptstrasse finden Sie Cong Abbey , ein im 12. Jahrhundert gegründetes Augustinerkloster, das die Tradition der bereits im 6. Jahrhundert von St. Féichín hierangesiedelten irischen Mönche fortsetzte.

Heute liegt die Abtei in Ruinen, das aber in einer durchaus beeindruckenden Weise – grosse Teile der Anlage sind relativ gut erhalten, so das Kapitelhaus, das Fischhaus und Brücken. Der Baustil ist überraschend, denn er ist in einem Übergang vom Romanischen zur Gotik angesiedelt, so dass Kenner Elemente beider Traditionen ausmachen können. Von der Abtei aus kommt man über die Strassenbrücke (mit ihrem romantischen Brückenhaus) auf das Gelände des Ashford Castle, um 1870 im neogotischen Stil von Lord Ardilaun (aus der Familie Guinness) gebaut.

Zu den Hauptbesuchszeiten muss ein Eintrittsgeld für das Gelände gezahlt werden. Danach kann man sich frei bewegen, der Weg geht an der grossen Privatkapelle vorbai und über eine romantische Brücke hin zur Burg. Diese ist heute ein Hotel (und ganz oben in der Hitliste der irischen Nobelherbergen), so dass man die Innenräume nur als zahlender Gast betreten kann. Die verschiedenen Parks und Gärten lassen einen jedoch auch ohne weiteren Geldeinsatz den Tag geniessen.

Und wer dann noch Energie hat, kann die Brücken und Schleusen des “Dry Canal”, offiziell “Cong Canal”, erforschen. Cong liegt auf der Landenge zwischen den Loughs Corrib und Mask und ein Kanal sollte die zwei Seen verbinden. Das Bauprojekt wurde während der grossen Hungersnot vorangetrieben und diente vor allem der Beschäftigung von Armen.

Also liessen die Bauherren den Cong Canal mühsam in den felsigen Untergrund hauen. Nur um festzustellen, dass der felsige Untergrund aus Kalkstein das Wasser schneller versickern liess als man es nachfüllen konnte!

Von Cong aus kommen Sie übrigens über die R346, die R334 und dann die N64 zurück nach Galway, womit man dann die kleine Connemara-Rundfahrt abschliessen kann.